i Ergonomie Flex2

Macht den Unterricht spannend, aber nicht verspannt: Flex-Z.

Ein Kind verbringt die Hälfte seines Tages im Sitzen – in der Schule und auch in der Freizeit. Gerade deshalb sollten die Stühle für Schülerinnen und Schüler höchsten ergonomischen Ansprüchen genügen. Aber was bedeutet das eigentlich, Ergonomie?
Grundsätzlich versteht man darunter die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher oder automatisierter Arbeit. Auf der Basis dieses Wissens sollen Arbeitsgeräte, Werkzeuge und zu erledigende Aufgaben so optimiert werden, dass sie einerseits zu guten Arbeitsergebnissen führen, andererseits den Menschen dabei unterstützen, durch die Erledigung dieser Arbeit nicht zu Schaden zu kommen. Soweit die Theorie.

Die Arbeit eines Schülers besteht, außer in den Sportstunden, hauptsächlich in konzentriertem Zuhören und Aufschreiben, kurzum: Lernen. Eine über weite Strecken des „Arbeitstages“ sitzende Tätigkeit. Starres Sitzen wiederum ist Gift für den Rücken und den gesamten jugendlichen Bewegungsapparat, der nicht umsonst diesen Namen trägt. Dynamisches Sitzen tut diesem Bewegungsapparat dagegen ausgesprochen gut – deshalb bauen wir bei ASS Möbel, die diese Dynamik fördern. Wer die Sitzposition häufig wechselt, der schont nämlich nicht nur seine Bandscheiben, sondern senkt auch die statische, also starre Muskelbeanspruchung, die häufig zu Verspannungen (und von dort zu Kopf- und Rückenschmerzen) führt. Dieser regelmäßige Wechsel zwischen vorderer, mittlerer und hinterer Sitzhaltung steigert folgerichtig das Wohlbefinden des Sitzenden.
Die vordere Sitzhaltung ist beispielsweise eine aufrechte, die den Beckenkamm hervorragend stützt. In dieser Position bleibt die S-Form der Wirbelsäule erhalten, eine einseitige Belastung der Bandscheiben wird verhindert. Bei der mittleren Sitzhaltung sorgt eine gleichmäßige Druckverteilung bei geringerer Belastung der Bandscheiben für Entlastung, da die Rückenlehne bereits einen Teil des Gewichts des Oberkörpers aufnimmt. In der hinteren Sitzhaltung wiederum ist, bei geringer Muskelarbeit, der Oberkörper vollkommen entspannt und durch die Rückenlehne abgestützt.

Genau dieses „bewegte Sitzen“ ist es, was gesundes Sitzen ausmacht und eine fehlerhafte Haltung reduziert, die zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen könnte. Bei ASS tun wir deshalb alles, um diesen wichtigen ergonomischen Gesichtspunkten auch am Arbeitsplatz Schule gerecht zu werden:
Für dieses Ziel ist eine gute Zusammenarbeit von Designern, Möbelbauern und Schulen von Anfang an wichtig. Denn die Schüler zeigen uns, wie sie den Tag über sitzen: Beim Abschreiben von der Tafel ist die Sitzposition eine andere als beim reinen Zuhören, engagierten Diskutieren oder konzentrierten Verfassen der eigenen Gedanken.
Durch diese und weitere wissenschaftliche Erkenntnisse können wir bei ASS Möbel entwickeln und bauen, die stets den neuesten ergonomischen Standards entsprechen: Stühle und Tische, die ideal an die Körpergröße der Schüler angepasst sind. Möbel, mit denen Kinder in Bewegung bleiben, aber auch prima entspannen können. Freischwinger, auf denen die Muskeln nicht erstarren. Sitzschalen, auf denen man auch mal umgekehrt oder im Sattelsitz verweilen kann. Und Sitzgestelle, mit denen sogar gekippelt werden darf.
Am Ende dieser Arbeit stehen ganz besondere Möbel von ASS. Schulmöbel, die den Schulalltag leichter machen, weil sie für mehr Konzentration und ein entspannteres Lernen sorgen. Denn wenn der Körper auch im Sitzen in Bewegung bleibt, dann bewegt sich auch der Kopf.